Überblick
Aktuelle Vereinsstruktur
Gründungsgeschichte - Die Sage des Mathis aus Nordhalden
Vereinsgründung
Symbolfiguren
Narrenmarsch
Aktuelle Vereinsstruktur (Stand 25.04.2010)
Vereinsstruktur
Die Randenwölfe Nordhalden bestehen momentan aus 170 Mitgliedern, die sich wie folgt zusammen setzen:
26 Ehrenmitglieder
93 aktive Mitglieder (ab 18 Jahren)
7 Jugendliche
19 Kinder
23 passive Mitglieder
Von diesen Mitgliedern sind 72 Maskenträger und 55 sonstige Hästräger.
Vorstandschaft (11er Rat)
Dem Verein steht zur Zeit ein Vorstandsteam, das aus dem Präsidenten und den beiden Zunftmeistern besteht, vor. Der Elferrat wird durch den Schriftführer, den Säckelmeister, den Maskenvertreter und fünf Beisitzer kompletiert:
| Präsident | Dirk Steuer |
| Zunftmeister | Jörg Wiesendorfer |
| Zunftmeister | Michael Fischer |
| Schriftführer | Steffen Zimmermann |
| Säckelmeister | Günter Fluk |
| Maskenvertreter (und Häswart) | Rebecca Elsäßer |
| Beisitzer | Anke Lengsfeld |
| Beisitzer | Tamara Leute |
| Beisitzer | Ralf Happle |
| Beisitzer | Michael Sauter |
| Beisitzer | Andreas Weber |
Gründungsgeschichte - Die Sage des Mathis aus Nordhalden
Vor langer Zeit lebte in unserem schönen Dörfchen Nordhalden ein Mann namens Matthias Sauter. Da er von Beruf aus Weber war, wurde er von den Einheimischen nur Weber Mathis genannt.
Damals waren schwierige Zeiten und so mußte sich Mathis des öfteren mit anderen Arbeiten über Wasser halten. Eines Tages begab er sich in den Nachbarort Oberbargen um dort als Metzger auszuhelfen. Nach vollbrachter Arbeit begab er sich auf den Rückweg. Zu jener Zeit war es üblich den Helfer nicht mit Geld sondern mit Naturalien, sprich Würste oder Speck, zu entlohnen.
Auf dem Nachhauseweg wurde der Mathis von einem Wolf angefallen. Um sein Leben zu retten schnitt er ein Stück von der Wurst ab und warf sie dem Wolf zum Fraß hin. Während dieser es gierig verschlang flüchtete der Mathis in Richtung Nordhalden.
Dieses Spielchen wiederholte sich bis kein Stückchen Wurst mehr übrig war. Mathis hatte das Dorf schon fast erreicht doch leider war nun nichts mehr in seinem Rucksack um den Wolf abzulenken. In seiner Not warf er dem Wolf auch noch sein Messer hin und während dieser es gierig ableckte rettete sich der gewitzte Metzger hinter die schützende Haustüre.
So sorgte Mathis nicht nur für sein Leben sondern verhalf uns Nordhaldenern auch zu einem historisch verbürgten Hintergrund für unseren Fasnachtsverein.
Das diese Geschichte nicht nur eine bloße Erfindung ist belegen unter anderem eine alte Urkunde die weiter unten abgebildet ist, das Geburtshaus von Matthias Sauter in dem heute noch die Familie Jordan wohnt und die Tatsache, dass der Berg zwischen Bargen und Nordhalden (Orthalde) aufgrund der früher dort beheimateten Wolfsrudel auch heute noch Wolfsbühl genannt wird.
Vereinsgründung
Die Dorffasnacht hatte 1966 bereits eine lange Tradition in Nordhalden. Hauptsächlich wurden Theaterabende durch den örtlichen Gesangsverein organisiert.
Auf die Idee eine eigene Fasnachtsgruppe zu gründen kamen die Nordhaldener erst, als sie von Rudi Rosenthal darauf angesprochen wurden.
Rosenthal besaß zu diesem Zeitpunkt die örtliche Gaststätte und eines Tages schlug er am Stammtisch vor, man könnte sich doch innerhalb einer fastnächtlichen Gruppe organisieren. Die Anwesenden waren von dieser Idee hellauf begeistert und so wurde in dieser denkwürdigen Stunde in einer noch denkwürdigeren Bierlaune der Grundstein für die Gründung des Narrenvereins der Randenwölfe gelegt.
Da Rudi Rosenthal bereits in Tengen den Narrenverein Kamelia mitgegründet hatte konnte er die dort gesammelten Erfahrungen in den neuen Verein mit einbringen. Schnell war klar, dass nur er der "Leitwolf" für die Randenwölfe sein konnte.
Zusätzlich zum Präsident Rudi Rosenthal wurden weitere Symbolfiguren auserkoren. Dazu gehören die Narreneltern, der Narrenpolizist und der Fähnrich.
Ehrfurchtsvoll heulen die Wölfe heute noch wenn die Namen der Gründer erklingen:
Hintere Reihe von links:
Siegfried Sauter; Manfred Wenzler; Edwin Happle; Karl-Heinz Schautzgy (Fähnrich); Adelbert Schautzgy; Wilfried Sauter
Mittlere Reihe von links:
Georg Schautzgy (Narrenpolizist); Gottfried Heer; Klaus Müller; Eugen Gruber; Severin Sauter; Klaus Schulera; Rudi Rosenthal (Präsident)
Vordere Reihe von links:
Egbert Sauter (Narrenmutter); Ernst Sauter (Narrenvater)
Symbolfiguren
Unsere Symbolfiguren von links nach rechts:
Narrenpolizist; Fähnrich; Metzger; Leitwolf; Narreneltern; Elfer; Wolf
Narrenmarsch
Leute schmeißt die Sorgen weg,
Sorgen haben keinen Zweck,
freuet euch der schönen Zeit,
denn die Fasnacht ist ja heut!
Darum lasst uns fröhlich sein,
stimmt in unser Lied mit ein,
singt mit uns, lacht mit uns, lasst uns fröhlich sein!
Refrain:
Bei uns da ist’s famos,
heut sind die Wölfe los!
Und sind die Wölfe einmal da,
dann ist die schönste Zeit im Jahr.
Bei uns da ist’s famos,
heut sind die Wölfe los!
Und sind die Wölfe da,
dann rufen wir Hurra!
De gröscht Narr’ isch dä Präsident,
de Büttel schellt bloß,
wenns ihm brennt,
de Fähnrich sot vorus marschiere,
d’Eltre wänd sich nit blamiere.
De Elfer isch es hit sauwohl,
Wolf und Metzger sind Symbol,
drum ihr Wölfe, alt und jung,
singt im Kreis herum.
Refrain
S’war vor mehr als hundert Johr,
einer uswärts metzge war.
G’mählich heimwärts er maschiert,
plötzlich ihn ein Wolf anstiert.
Rennt und bettelt i dä Not,
ja goht die Wurscht au uhni Brot?!
D’Wurscht wird kleiner, Stuck um Stuck,
ja isch diä Welt verruckt?
Refrain




